Mediation

Informationen, Fragen und Aktuelles zum Thema Mediation und Ausbildung von MediatorInnen

4 Kommentare

  1. In seiner Abschiedsrede als Bundespräsident im Januar 2017 sagte Joachim Gauck u.a.:
    „Die entscheidende Trennlinie in unserer Demokratie verläuft nicht zwischen Alteingesessenen und Neubürgern, auch nicht zwischen Christen, Muslimen, Juden oder Atheisten. Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen Demokraten und Nicht-Demokraten.“
    Damit hat er die alte „Boxen“ in Frage gestellt und ein neues, meines Erachtens viel wichtigeres Kriterium benannt für die Frage, wer gehört dazu und wer nicht in diesem Land.
    B.W.

  2. Saying it’s US and it’s THEM. That’s the real problem.
    Let’s say: There is one WE.

  3. Aber genau darum geht es doch, zu zeigen, dass wir alle zu ganz unterschiedlichen Gruppen gehören und je nachdem um welches Thema es geht oder welche Kriterien man wählt, immer wieder neue Menschen zusammen kommen. Es ist ein unendliches Geflecht, wo niemand absolut „in“ und niemand absolut „out“ ist.
    Der Fehler ist, einer beliebigen Kategorie, egal ob Gender, Herkunft, Hautfarbe, Sprache, eine dominante Rolle zuzuschreiben.
    Wenn wir 100 beliebige Menschen zusammen bringen (wie in dem Film), wie lange bräuchten wir wohl, um genügend Schubladen zu finden, so dass jede und jeder mal mit jeder anderen Person in der gleichen Box stehen würde.

  4. Abgesehen davon, dass es ein Werbefilm ist, finde ich den Clip wirklich toll! So etwas sollte man mit allen Schulklassen machen, damit die Schülerinnen und Schüler frühzeitig lernen, mit der Diversity in unserer Gesellschaft umzugehen.
    Ich frage mich allerdings, ob es tatsächlich die Lösung ist, immer wieder neue Schubladen zu bilden.
    Wäre es nicht besser, die Schubladen ganz aufzugeben?

    Mit nachdenklichen Grüssen,
    Annelies

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