Körperhaltung & Gefühl

Hier das nette Bild, das ich letztens beim Workshop leider nicht präsent hatte:

Charly Brown Depression

Praktische Übung:

Nimm nacheinander verschiedene Körperhaltungen ein und spüre nach, welches Gefühl am leichtesten damit korrespondiert:

• gebeugtes Stehen, Kopf hängen lassen, Blick zum Boden, wenig Körperspannung (à la Charly Brown)
• aufrechtes Stehen, Blick gerade aus, Schultern zurück, sich „groß“ machen

Sind Unterschiede spürbar?

Oder es reicht auch schon, nur die Mimik zu verändern:

• schau grimmig drein – was fühlst du?
• jetzt lächle – was verändert sich in deinem Empfinden?
• mache eine Weile bewusst ein trauriges Gesicht – hat es Auswirkung auf dein Gefühl?

.
    Diese Übung in den Alltag übertragen:

    Beim nächsten Mal, wenn du in gedrückter Stimmung bist, dich vielleicht schlapp und lustlos fühlst – nimm bewusst wahr, welche Körperhaltung du jetzt gerade hast – ohne etwas zu verändern!Dann überlege, wie deine Körperhaltung wäre, wenn du voller Energie und gut drauf wärest. Gehe dann bewusst in diese Körperhaltung, bleibe so eine Weile und spüre nach, ob und ggf. wie sich dein Gefühl bzw. deine Stimmung verändert. Nimm die Körperhaltung ein, die deiner „Wunschstimmung“ am ehesten entspricht. Schau, wie lange du dies halten kannst.
    ___________

    Was passiert dabei bei Dir? Was funktioniert und was nicht? Du kannst uns hier gerne deine Erfahrungen mitteilen.

3 Kommentare zu “Körperhaltung & Gefühl

  1. Vera

    Hallo,

    es hat mich überrascht, wie schnell und wie stark die Gefühlsänderungen passieren. Das ist mir zuvor noch nie aufgefallen. Jetzt mache ich manchmal ein Spiel daraus, über Mimik und Körperhaltung auf’s Gefühlskarussel zu steigen.
    Ich fände es klasse, wenn Du noch mehr von diesen Übungen hier reinstellen würdest. Erstmal danke.

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  2. luzia

    Stelle dich vor den Spiegel, iss ein Stück Zitrone und schau dann dein Gesicht im Spiegel an! Mach dasselbe mit Zucker, Essig und Schnaps! Ich bin mir sicher, dass dir die verschiedenen ausdrücke deines Gesichtes gefallen werden

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  3. Swantje Schulte

    Eine schöne ‚Spiegel-Übung‘ ist es auch, sich morgens vor den Spiegel zu stellen
    und sich einfach anzulächeln und dabei laut zu sagen:
    Hey, es ist schön das du da bist!

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