Clockwise?

Dreht sich die Tänzerin im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn?

Die Drehrichtung liegt nicht am Bild, sondern in der Art, wie wir wahrnehmen. Eine Theorie dazu besagt: Wenn deine Wahrnehmung – zumindest im Moment! – rechtshirn-dominant ist, wird die Tänzerin sich für Dich im Uhrzeigersinn bewegen, nutzt Du überwiegend die linke Hirnhälfte, dann dreht sie sich gegen den Uhrzeigersinn.

Mit ein bisschen Übung ist es auch möglich, dass sie die Drehrichtung wechselt.

6 Kommentare zu “Clockwise?

  1. Frauke

    Hallo!
    Ich bin etwas irritiert. Bei mir dreht sie sich immer nur gegen den Uhrzeigersinn. Was anderes sehe ich gar nicht. Bin ich blind oder geht’s genau darum? HELP!
    Grüße von Frauke

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  2. milan

    Hallo Frauke,

    also ähnlich wie schon das Sprichwort „Schönheit liegt im Auge des Betrachters!“ ausdrückt, liegt es auch hier nur an der Art und Weise, wie wir die Tänzerin wahrnehmen. Du kannst es testen (habe ich auch gemacht): Zeige verschiedenen Personen das Bild und frage sie, welche Drehrichtung sie sehen. Du wirst unterschiedliche Antworten erhalten. Und manchmal ändert sich nach einer Weile des Beobachtens für die einen die Drehrichtung, während für andere alles so bleibt.

    Eine kleine Hilfe: Nimm zwei Postkarten und decke den Bildschirm so ab, dass Du nur noch 1-2 cm der Oberschenkel siehst. Nach einem Moment wird es wahrscheinlich so aussehen, als ob ein Bein hin und her pendelt (keine Drehung mehr). Das wäre schon mal ein Anfang. Nun vergrößere langsam den Abstand zwischen den Karten und mache den Ausschnitt weiter. Wann kippt die Wahrnehmung wieder?
    Nächste Möglichkeit:
    Fixiere den Text, der unter dem Bild steht (z.B. das Wort Quelle) und dann schau aus den Augenwinkel, mit periphärer Wahrnehmung, auf die Tänzerin. Manchmal verändert sich dann die Drehrichtung auch nach einer Weile.

    Herzliche Grüße,
    milan

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  3. Frauke

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    Klasse, es klappt mit jedem Mal besser. Ist das wirklich nur Übungssache? Gegen den Uhrzeigersinn ist zwar immer noch dominant, aber jetzt springt es schon öfter mal um.
    Dank und Grüße von Frauke.

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  4. Anja

    Hallo milan,

    danke für den Tipp, hier mal zu gucken. Interessant! Ich habe beim ersten Hinsehen die Variante gegen den Uhrzeigersinn gesehen, als ich dann den Text dazu las, bemerkte ich – quasi aus dem Augenwinkel – schon den Wechsel. Dann hatte ich bei längerem Hinsehen jeweils „ganz plötzlich“ den Sprung in Uhrzeigerrichtung und nach einer Weile wieder zurück. Das geht, hin und her wahrzunehmen. (Wie sehr ich das aber bewusst steuern kann, ist mir noch nicht bewusst 😉

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  5. milan

    Hallo Anja,

    wenn Du beide Richtungen sehen kannst, hast du schon einen großen Vorteil. Auch wenn das Kippen noch „von sich aus passiert“.
    Ein Experiment: Schau in welche Richtung sie sich gerade dreht, dann schließe die Augen und stell Dir vor, wie es aussieht, wenn sie sich in die andere Richung dreht. Nun öffne die Augen und schau was passiert …
    Wiederhole dieses Spiel mehrfach, ggf. so lange, bis Deine Vorstellung „wahr“ wird.

    Herzliche Grüße,
    milan

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  6. Anja

    Das mit dem Augen schließen und vorstellen klappt bei mir (noch) nicht, da habe ich relativ wenig Geduld. Aber ein Freund, den ich bat sich das mal anzugucken, meinte eben erstaunlicherweise nach etwa zwei Minuten: „es geht eben hin und her, man muss doch nur den bestimmten Punkt finden und dann umdenken“. Tja, die Menschen sind verschieden, nicht?

    lieben Gruß
    Anja

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